Herzogenburg, NÖ, Austria
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MOVE-Herzogenburg

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MOVE-Herzogenburg

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2015 wurde der Verein mit dem Energy Globe Award in der Kategorie Luft für Niederösterreich ausgezeichnet.

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Carsharing hat sich in Großstädten schon sehr gut verbreitet. Die Städte sind überfüllt mit Autos, Parkplätze sind Mangelware. Durch die Dichte der Besiedelung und der damit einhergehenden größeren Zahl an Carsharing-Nutzern scheinen die Großstädte die idealen Voraussetzungen für Carsharing zu bieten.

Wir sind überzeugt, dass Carsharing auch in kleineren Gemeinden funktionieren kann, bzw. hat die Gemeinde Gaubitsch bereits den Beweis angetreten. Gaubitsch ist eine kleine Gemeinde mit 800 Einwohnern im nördlichen Weinviertel und hat im Frühjahr 2012 ein solches Projekt gestartet –  www.gaubitsch.at/stromgleiter

In kleinen Gemeinden herrscht oft eklatanter Mangel an öffentlichen Verkehrsmitteln. Dadurch sehen sich viele Familien gezwungen zwei Fahrzeuge zu besitzen. Aber gerade die Zweitfahrzeuge sind vielmehr „Stehzeuge“ als „Fahrzeuge“. Mit einem Auto, das mehrere Familien/Personen gemeinsam nutzen, gibt es unserer Meinung nach hier viel Einsparungspotenzial für die Einwohner einer solchen Gemeinde. Ganz zu schweigen von den guten Auswirkungen auf die Umwelt und der Schonung der Ressourcen die damit erreicht werden können.

Speziell die guten Auswirkungen für die Umwelt, kann man noch potenzieren, wenn für das Carsharing ein Elektroauto verwendet wird, welches auch noch zum größten Teil mit Sonnenstrom versorgt wird.

Wegen der hohen Anschaffungskosten der Autos und den mäßigen Reichweiten von Elektroautos, werden diese oft als nicht alltagstauglich angesehen. Die meisten Fahrten, die wir alltäglich absolvieren, sind jedoch tatsächlich Kurzstrecken bis max. 50 km einfache Fahrstrecke, sodass die Reichweiten der Elektroautos für diese Fahrten absolut ausreichend sind. Und auch für die höheren Anschaffungskosten gibt es schon Lösungsansätze, indem der Akku des Fahrzeuges auch gemietet werden kann.

Einige interessierte Bürger in Herzogenburg haben den Verein MOVE-Herzogenburg gegründet. Der Verein stellt den Mitgliedern folgende Wagen zur Verfügung, welche ab sofort zur Verfügung steht:

Der Kia e-Soul
verfügt ebenfalls über einen reinen Elektroantrieb. Ab Juli 2020 steht dem Verein das Modell aus 2018 mit einer 30kWh-Batterie zur Verfügung. Damit erreicht man eine Reichweite von bis zu 200 km. Ebenso wie der Renault Zoe verfügt das Fahrzeug über zwei Lademöglichkeiten.

Der Renault Zoe
ist das beliebteste Elektroauto in Österreich. Er verfügt über einen reinen Elektroantrieb. Ab Juli 2020 steht dem Verein der neue Renault Zen R110 mit der 51 kWh – Batterie zur Verfügung. Mit diesem Fahrzeug kann je nach Fahrstil und Witterungsbedingungen eine Reichweite von bis zu 395 km (WLTP) erreicht werden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 135 km/h. Das Fahrzeug kann sowohl mit dem 7poligen-Typ2 Stecker (11kw und 22kw) als auch mit dem CSS-Stecker (50kw) geladen werden.

Welche Kosten für die Mitglieder dadurch entstehen, einige technische Details zum Auto und wie die Nutzung funktioniert, finden Sie in der Rubrik „Nutzungsbedingungen“.

Einzelperson:

100€

Familie:

150€

Firmen/Vereine:

Nach
Vereinbarung

Mitglieder erhalten für den Reservierungskalender der Firma Ibiola Mobility einen Zugang, damit die Autos reserviert/gebucht werden können. Außerdem wird über diese Plattform das elektronische Fahrtenbuch geführt. Diese Aufzeichnungen sind verpflichtend für die Mitglieder, da die Abrechnung der Benützungsgebühr anhand dieses Fahrtenbuches passiert.

Der Verein hat für die So-Mobile eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen.

Die Autos haben einen fixen Standplatz. In Herzogenburg am Rathausplatz bei der Stromtankstelle. In Traismauer gegenüber vom Rathaus, ebenfalls direkt bei der Stromtankstelle.

Sie sind neugierig geworden und möchten den Zoe oder den Citroen hin und wieder für Fahrten nutzen? Davor müssen leider einige Formalitäten erledigt werden, die der gegenseitigen Absicherung dienen.

  1. Nutzungsvereinbarung – die Nutzungsvereinbarung gilt gleichzeitig als Beitrittserklärung zum Verein. Jede Person, die das Auto benützen möchte, muss die Nutzungsvereinbarung unterschreiben und eine Kopie des Führerschein beilegen. Bei Familien- oder Firmenmitgliedschaften müssen also mehrere Nutzungsvereinbarungen unterschrieben werden. Hier gehts zu den Nutzungsbedingungen. Am besten schicken Sie uns gemeinsam mit der Nutzungsvereinbarung und der Führerscheinkopie auch gleich das ausgefüllte Formular für den Bankeinzug der Benützungsgebühren zu – für Einzelpersonen und Familien hier bzw. für Firmen hier.

  2. Mitgliedsbeitrag überweisen – wir übersenden dafür gerne einen Zahlschein, oder Sie erlauben uns auch dafür einen Bankeinzug vorzunehmen.
  3. Einschulung – bei einer kurzen Einschulung erklären wir Ihnen den Umgang mit Schlüsseltresor, Elektroauto, Stromtankstelle und Reservierungskalender. Sie können die ausgefüllten Formulare auch zur Einschulung mitbringen und den Mitgliedsbeitrag bar bezahlen.
  4. Fragebogen ausfüllen – Die Dorf- und Stadterneuerung hat uns beauftragt, zu unserem Carsharing-Projekt eine kleine Forschungsarbeit zu erstellen. Dafür benötigen wir gleich zu Beginn ein paar Informationen von Ihnen. Die Teilnahme ist aber natürlich freiwillig. Sie haben noch Fragen? Verwenden Sie unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an. Wir werden uns bemühen, alle Fragen so rasch wie möglich zu beantworten.

Wir – der Vereinsvorstand – wollten neue Wege gehen und auch für andere aufzeigen, dass sie tatsächlich funktionieren. Deswegen haben wir auch für die Finanzierung unseres Carsharing-Autos nicht den klassischen Bankkredit gewählt. Wir mussten auch nicht lange nach alternativen Finanzierungsmodellen suchen, da wir im Garten der Generationen in Herzogenburg ganz in der Nähe ein gutes Vorbild hatten.

Natürliche oder juristische Personen – sogenannte Förderer –  zahlen einen gewissen Geldbetrag auf ein Treuhandkonto ein. Von diesem Geld wird das Auto angekauft, wobei 10% der Förderbeiträge als Liquiditätsreserve auf dem Treuhandkonto verbleiben müssen. Das Fahrzeug befindet sich also im Gemeinschaftseigentum der Förderer, verwaltet wir es von einem Treuhänder – in unserem Fall Rechtsanwalt Dr. Markus Distelberger. Diese Förderer können Nutzer des So-Mobils sein, aber auch Personen, die dieses Projekt einfach so toll finden, dass sie es finanziell unterstützen wollen, ähnlich wie die Sponsoren. Der Verein zahlt eine Art Miete an den Treuhänder, wodurch die Wertminderung des Fahrzeuges abgegolten werden soll und nach einigen Jahren eine Neuanschaffung ermöglicht wird.

Die Förderer können jederzeit die Rückzahlung ihres Anteils verlangen. Diese Rückzahlung erfolgt Wertgesichert – was bedeutet das: Wenn Sie jetzt 1000,— einzahlen und wenn wir eine jährliche Inflationsrate von 2,5% annehmen, und nach 2 Jahren ihren Anteil wieder heraus nehmen möchten, erhalten Sie nach diesen 2 Jahren € 1.050,— zurück. Diese Berechnung erfolgt bei Auszahlung mit den tatsächlichen Inflationsraten, wodurch Ihr Geld keinesfalls an Wert verliert!

Wird ein Anteil ausgezahlt, muss sich der Verein auf die Suche nach einem neuen Förderer machen, um den Vermögenspool wieder aufzufüllen. Der Verein ist außerdem zu einer jährlichen Berichterstattung und zur Führung der Bücher der Fördergemeinschaft verpflichtet. Dies sind die Eckpunkte eines detaillierten und umfangreichen Vertrages. Die Details erklären wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch!

Wofür wird das Geld des move-Vermögenspools eingesetzt? Dein Beitrag wird auf das Treuhandkonto mit der Bestimmung überwiesen, dass dieser nur für die Bezahlung von Kaufpreisen anzuschaffender Fahrzeuge verwendet wird. Der Treuhänder hält die Fahrzeuge in seinem Treuhandeigentum in eigenem Namen für die Gesamtheit aller Förderer. Dein Beitrag dient außerdem dazu, dass es anderen Förderern ermöglicht wird, ihren Anteil bei persönlichem Bedarf aus dem Pool zu entnehmen.

Wo kann man den Fördergemeinschaftsvertrag für den Vermögenspool beziehen? Entweder im Internet unter http://www.moveherzogenburg.at/Foerdergemeinschaft/ (ganz unten; durch Klicken auf den Link „Vertrag“) oder über Kontaktaufnahme mit unserem Vermögenspoolbeauftragten (siehe unten). Welche Beitragshöhe kann ich beisteuern? Unser Vermögenspool ist für Beitragshöhen von € 300,- bis  € 3000,- ausgerichtet.

Du hast noch Fragen bzw. möchtest den Vertrag unterzeichen? Bitte wende dich an unseren Vermögenspool-Beauftragten!
Stadtrat Horst Egger Tel.:  0680/2047087
E-Mail: horst.egger@gmx.at
Impressum: Move-Herzogenburg, 3130 Herzogenburg, Kaisergasse 9, ZVR: 871714723
Treuhandkonto für die  Fördergemeinschaft

Unser Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung ressourcenschonender Mobilität  durch Bereitstellung eines Carsharing-Autos mit Elektroantrieb in Verbindung mit einer mit Photovoltaik betriebenen Stromtankstelle, Forcierung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehrsaufkommen, Optimierung des Angebots des öffentlichen Verkehrs etc., sowie Erforschung der Änderung des Mobilitätsverhaltens der Vereinsmitglieder aufgrund der Vereinsaktivitäten.

Silvia Koppensteiner

Obfrau

Nutz Karl

Gründungsmitglied | 1.Ehrenmitglied

Franz Gerstbauer

Schriftführer | Gründungsmitglied | Volksschullehrer | Stadtrat

Axel Isenbart

Generalsekretär der Katholischen Aktion

Energy Changes

Projektentwicklung GmbH

Fam. Wytek

Projektenfaltung.at

Nutz Andrea

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